2011

Entdeckungsreise in „Nachbars Garten"

Längst ist der „Tag der offenen Gartentür" zu einer Institution für alle Gartenfreunde geworden. Auch heuer im Juni präsentieren die Mitglieder des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege ihre Gärten - zur Freude der zahlreichen Besucher.

Bis sich am 26. Juni 2011 wieder in ganz Deutschland die Gartentüren öffnen, herrscht beim Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege Hochbetrieb. Schließlich soll alles perfekt sein, wenn sich für Neugierige und Interessierte, Fachexperten und Laien, junge und alte Gartenfans durch die sonst verschlossen Pforten wagen. Und dafür geben die Verbandsmitglieder in den kommenden Wochen nochmals ihr Bestes. Ein Besuch in „Nachbars Garten" wird dann schnell zur spannenden Entdeckungsreise - nicht zuletzt für Kinder. Denn auch der Nachwuchs soll interessiert werden für den Gartenbau und die Natur. So werden sie vielleicht später selbst aktive „Gartler" und in einigen Jahren sogar Gastgeber beim „Tag der offenen Gartentür". An vielen Orten gibt es deshalb auch spezielle Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche.

Viele erfahrene Hobbygärtner nutzen den Tag zum Austausch mit Gleichgesinnten und zum Fachsimpeln über die gemeinsame Leidenschaft. Sie lassen sich zusammen mit Garten-Neulingen von der Gestaltung anderer Gärten inspirieren und sammeln Ideen für die Arbeit hinter der eigenen Gartentür. - Schließlich gehört der Erfahrungsaustausch für Gärtner ebenso dazu, wie der Plausch über den Gartenzaun.

Der „Tag der offenen Gartentür", eine Aktion der Gartenbauvereine in Deutschland hat inzwischen viele Fans und erfreut sich noch immer wachsender Beliebtheit - bei den Besuchern wie bei den Gastgebern. Die Adressen aller teilnehmenden Gärten in Bayern werden Anfang Juni 2011 bekannt gegeben.

Beim Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege ist man daher optimistisch, dass der „Tag der offenen Gartentür" auch im Jahr 2011 wieder ein voller Erfolg wird. Viele der 542.000 Vereinsmitglieder werden sich wieder einbringen und ihre Gartentüren öffnen, um die Freude am eigenen Garten mit anderen zu teilen.

Weitere Informationen zum „Tag der offenen Gartentür" finden sich im Internet unter www.gartenbauvereine.org

Informationen:
Bayerischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V., Herzog-Heinrich-Str. 21, 80336 München, Tel. 089/54 43 05 0, www.gartenbauvereine.org


Presseinformationen:
creative navigation, Catharina Niggemeier, Viktoriastr. 1, 80803 München, Tel. 089/45 23 7112,
E-Mail: c.niggemeier@creativenavigation.de, www.creative-navigation.de

 



Ein halbes Jahrhundert voller Engagement

Der 50. Jahrestag des Dorfwettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft - unser Dorf soll schöner werden" ist ein Grund zum Feiern - auch für den Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V., der sich seit Anbeginn für den Wettbewerb engagiert.

Am Anfang war es ein Zeichen des Aufbruchs im geteilten Deutschland: Unter dem Motto „Unser Dorf hat Zukunft - unser Dorf soll schöner werden" wurde 1961 der erste Wettbewerb im Westen Deutschlands ausgerufen, einige Jahre später entstand eine ähnliche Initiative zur Ortsverschönerung in der DDR unter dem Titel „Schöner unsere Städte und Gemeinden - mach mit." Im Jahr 2011 ist daraus eine der größten Bürgerbewegungen Deutschlands geworden, die viele Menschen in tausenden Gemeinden bewegt, sich für ein schöneres kommunales Umfeld zu engagieren. Seit 1998 trägt sie den Titel „ Unser Dorf hat Zukunft - unser Dorf soll schöner werden" und ist auch nach fünf Jahrzehnten von einer engen Verbundenheit mit dem Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V. geprägt.

Zum 24. Dorfwettbewerb im Jahr 2011 werden bundesweit über tausend Dörfer und Gemeindeteile aus 13 Bundesländern teilnehmen und zeigen, wie vielfältig  sich bürgerschaftliches Engagement und die Eigenverantwortung der Dorfbewohner darstellen. Traditionell sind auch wieder viele bayerische Gemeinden angemeldet - unter reger Beteiligung der Orts- und Kreisverbände des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege e.V. Für dessen Präsident Landrat Georg Huber ist diese enge Zusammenarbeit eine Selbstverständlichkeit: „Unsere Mitglieder leben ja vor Ort und möchten sich mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen einbringen. Zudem bringt der Wettbewerb die oft verborgene Verbandsarbeit einmal mehr in die öffentliche Wahrnehmung und zeigt, dass die Verbesserung der Lebensqualität in den Kommunen nicht nur von staatlichen Zuschüssen abhängen muss."

Der Abschluss dieses Jubiläumsjahres wird ein großes Dorffest in Ludwigsburg sein. Gemeinsam mit den Bundesländern und Verbänden will das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz den Dorfwettbewerb mit einer Festveranstaltung am 10. und 11. September 2011 begehen. Am Ludwigsburger Schlosspark wird es dann neben einer Rückschau auf das Vergangene ganz sicher auch neue Impulse geben - mit Blick auf die nächsten 50 Jahre.

Zum Verband: Der Bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V. ist der Dachverband der bayerischen Obst- und Gartenbauvereine und somit der größte in Deutschland. Seine 542.000 Mitglieder in 3.320 Vereinen, 78 Kreisverbänden und sieben Bezirksverbänden setzen sich mit ihrer Arbeit dafür ein, die Traditionen des Gartenbaus fortzuführen und ihren Beitrag zur Landesverschönerung zu leisten. www.gartenbauvereine.org


           Pressekontakt:
creative navigation, Catharina Niggemeier, Viktoriastr. 1, 80803 München, Tel. 089/45 23 7112,
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Schöne Orte als Geschenk für die Gesellschaft

Die Wettbewerbe zur Ortsverschönerung sind den Mitgliedern des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege e. V. eine Herzenssache, denn sie machen die Bedeutung der Natur im Alltag sinnlich erlebbar und die Arbeit der Ortsverbände sichtbar.

Sie sind ein wichtiges Aushängeschild des Landesverbandes: Die Wettbewerbe zur Ortsverschönerung. Denn ganz gleich, ob sie nun  „Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden" heißen oder „Grüne Begegnungs- und Erlebnis(t)räume" - in jedem Fall werden sie in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Verbandspräsident Landrat Georg Huber sieht darin gleich zwei positive Effekte: „Für unsere Mitglieder heißt das, dass die oft verborgende Verbandsarbeit einmal die Anerkennung findet, die sie verdient. Der zweite und noch wichtigere Effekt ist natürlich die Verbesserung der Lebensqualität in den jeweiligen Orten." Denn damit, weiß der Politiker, schaffe man nicht nur etwas für Auge, sondern zeige auch, dass „bürgerschaftliches Engagement und Eigeninitiative sich lohnen und nicht jede Verbesserung in den Kommunen von staatlichen Zuschüssen abhängt."

Das kann Vizepräsident Dr. Otto Hünnerkopf nur bestätigen und fügt hinzu, dass die Verbandsmitglieder mit ihrem Einsatz genau das täten, was der Staat von seinen Bürgern erwartet: „Nicht von anderen fordern, sondern selbst da anpacken, wo es Not tut - als gutes Beispiel für andere." Der Effekt liegt auf der Hand: Wenn sich die ersten Erfolge zeigen, fühlen sich auch mehr Menschen zu Mitarbeit angespornt. Das „Wir-Gefühl" steigt und bei vielen Bürgern wächst das Interesse daran, sich ebenfalls bei der Gestaltung ihrer unmittelbaren Heimat einzubringen.

Besonders ist nach Ansicht von Präsident Huber, dass sich „alle Gesellschaftsschichten über die Generationen hinweg" an den Wettbewerben beteiligten - obwohl das Gewinnen für viele „gar keine große Rolle spielt". Vielmehr zähle das Ergebnis, „gemeinsam etwas für den Ort, die Region geschafft zu haben." Denn schließlich sei der Beitrag zur Landesverschönerung eines der wichtigsten Ziele des Verbandes, der mit mehr als 542 000 Mitgliedern in 3.320 Vereinen seit mehr als 125 Jahren die Traditionen des Gartenbaus lebendig hält.

Dass dies auch jenseits des eigenen Gartenzaunes funktioniert, zeigt der große Erfolg des Wettbewerbs „Grüne Begegnungs- und Erlebnis(t)räume", den der Bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V. initiiert hat. Der Vizepräsident ist mit dem Erfolg mehr als zufrieden, besonders weil gezeigt habe, dass „unser Ziel, jungen Menschen wieder mehr Möglichkeiten zum direkten Kontakt mit der Natur zu verschaffen, überall auf große Zustimmung gestoßen ist." Dafür ist nicht zuletzt die Schirmherrschaft  des Bayerischen Staatsministers für Umwelt und Gesundheit Dr. Markus Söder ein Beleg, der es sich nicht nehmen lässt, im September 2011 persönlich die Preisträger zu ehren.

Bis es soweit ist, haben die Mitglieder in den Kreis- und Ortsverbänden freilich noch eine arbeitsreiche Sommersaison vor sich. Nicht nur im eigenen Garten, sondern auch überall dort, wo sie mithelfen können, der Gesellschaft durch schönere Orte und Gemeinde etwas zurückzugeben.

Zum Verband: Der Bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V. ist der Dachverband der bayerischen Obst- und Gartenbauvereine und somit der größte in Deutschland. Seine 542.000 Mitglieder in 3.320 Vereinen, 78 Kreisverbänden und sieben Bezirksverbänden setzen sich mit ihrer Arbeit dafür ein, die Traditionen des Gartenbaus fortzuführen und ihren Beitrag zur Landesverschönerung zu leisten. www.gartenbauvereine.org

 

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Grüner Zauber mit Hans Klug

Unter dem Motto „Gartenstadt am Fluss“ präsentiert sich Kitzingen in der achten Auflage der bayerischen Gartenschau „Natur in der Stadt“. Auch der örtliche Kreisverband des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege e. V. darf da nicht fehlen.

Wunderschön am Main gelegen, präsentiert sich das Gartenschaugelände in Kitzingen heuer von seiner schönsten Seite. Getreu dem Motto „Natur in der Stadt“ bringen sieben Gartenfelder die Natur zu den Menschen und machen Lust auf alles was grün ist oder blüht. Eines umschmeichelt die Besucher mit Düften und Aromen aus der Natur, es riecht nach frischem Holz und Blüten. Ein anderes Feld bringt den Gästen nahe, wie sich einst Dichter und Denker von der Natur inspirieren ließen – und schafft dabei Raum für die eigene Inspiration.

Dass auch der Kreisverband Kitzingen des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege e. V. die Gartenschau mit gestaltet, liegt auf der Hand. Gewidmet haben die Verbandsmitglieder ihre Arbeit einem historischen Vorbild: Hans Klug. Hans Klug? Zumindest rund um Kitzingen ist der Name vielen Gartenfreunden durchaus ein Begriff, denn Klug gilt als erster Gärtner der Region. Im heutigen Kitzinger Stadtteil Etwashausen zäunte er um 1540 ein Wiesenstück ein und legte einen „Krautflecken“ an. Bis in Kitzingen die Berufsbezeichnung „Gärtner“ erstmals auftauchte, dauerte es zwar noch bis 1673, doch dem Verdienst Klugs tut dies keinen Abbruch.

Ihr Hans-Klug-Feld haben die Kitzinger Verbandsmitglieder „GartenLeben“ genannt. Es zeigt, wie die Arbeit im Garten über die Generationen hinweg ein Leben lang verbinden kann. Ein Rundweg führt die Besucher durch vier Gartenräume – einen für jedes Lebensalter. Im Garten der Kindheit dreht sich alles ums Spielen und Entdecken, es wird genascht, gefühlt, gerochen und mitgeholfen. Anders im Raum der Jugend: Hier geht manches drunter und drüber, einiges steht sogar Kopf und regt an, die Dinge mit anderen Augen zu sehen. Erholung und eine stilvolle Gestaltung der Natur steht um Zentrum des Erwachsenen-Raumes – eine Weinterrasse mit blühenden Pflanzen bildet das Zentrum. Der Garten des Alters und der Weisheit vereint schließlich alles Wissen, die Freuden und Erfahrungen eines langen Gartenlebens. In den rollstuhlgerechten Hochbeeten finden sich beliebte Gemüsesorten aus der Gegend rund um Kitzingen.

Neben einem sinnlichen Erlebnis für Naturliebhaber präsentiert der Kreisverband mit seinen vereinen in seinem Feld ganz nebenbei auch den Reichtum eines Lebens mit dem Garten sowie das große Wissen der Mitglieder jeden Lebensalters. Über die Generationen werden auch im Verband die Erfahrungen weitergegeben – von einem an das nächste „GartenLeben“.

Zum Dachverband: Der Bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V. ist der Dachverband der bayerischen Obst- und Gartenbauvereine in Bayern und somit der größte Deutschlands. Seine 542.000 Mitglieder in 3.320 Vereinen, 78 Kreisverbänden und sieben Bezirksverbänden setzen sich mit ihrer Arbeit dafür ein, die Traditionen des Gartenbaus fortzuführen und ihren Beitrag zur Landesverschönerung zu leisten.

Weitere Informationen zum Verband und zum „Tag der offenen Gartentür“ finden sich im Internet unter www.gartenbauvereine.org

Pressekontakt: creative navigation, Catharina Niggemeier, Viktoriastr. 1, 80803 München, Tel. 089/45 23 7112,
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